Wenn Du Dich nach den Google Ranking Faktoren erkundigst, dann wirst Du feststellen, dass es hierbei immer wieder zu unklaren Aussagen kommt und im Endeffekt jeder verunsichert ist. Selbst unter den erfahrensten SEOs kommt es oft zu Meinungsverschiedenheiten, wie ein Top-Ranking innerhalb der Suchergebnissen entsteht.

Bezüglich des Rankings bei Google wird aber häufig von AMP, CTR, Nutzersignale, Ankertexte und Linkbuilding gesprochen. Doch was stimmt in der Suchmaschinenoptimierung denn nun wirklich? Was sollte für die Suchmaschine getan werden?

Aktuell scheint es über 200 Google Ranking Faktoren zu geben, wovon vielleicht eine Handvoll wirklich bekannt ist. Dazu zählt zum Beispiel auch die Geschwindigkeit, hierzu kommen wir aber zu einem späteren Punkt.

Ich möchte erstmal darauf eingehen, was Googles Webmaster Trends Analyst John Mueller auf die Frage antwortete, welches das wichtigste Ranking-Faktor überhaupt ist. Er antwortete: „Großartigkeit“.

Was ist damit gemeint? Das sagt er selbstverständlich nicht. Kommen wir daher darauf zu sprechen, was ohnehin bekannt ist und was Studien ergeben haben: Liefere den besten Content in Deiner Branche. Die relevantesten Ergebnisse sind immer an den obersten Stellen.

Der wichtigste Google Ranking Faktor: Professionelle Texterstellung

Inhaltsverzeichnis

Einer der google-ranking-faktoren, der besonders wichtig ist - professionelle Texterstellung

Einer der Google Ranking Faktoren - professionelle Texterstellung

Ja, die Qualität einer professionellen Texterstellung macht sich in den Suchergebnissen bemerkbar. Dieser Punkt ist aber nicht neu, denn schon seit Jahren wird gepredigt, dass wertvoller Inhalt auch für wertvolle Rankings sorgen wird. Texte sind daher SEO Faktor Nummer 1.

Ein guter Text wird auch dafür sorgen, dass die Leser auf der Seite bleiben und sich vielleicht auch andere Beiträge durchlesen. Das wirkt sich positiv auf die Verweildauer aus und könnte auch die Absprungrate senken.

Das sind übrigens zwei SEO Faktoren, welche mit am wichtigsten sind. Über meine Content.de und Textbroker-Erfahrungen - beides sind professionelle Plattformen für Texterstellung, kannst Du übrigens hier einiges lesen.

 

Suchintention befriedigen: Wonach sucht der Nutzer?

Die Suchintention zu befriedigen ist übrigens die Grundvoraussetzung, um überhaupt einen Traffic auf der eigenen Webseite generieren zu können. Das Problem ist allerdings, dass viele Webseiten die Suchintention (Search Intent) befriedigen können – es aber gar nicht zeigen.

Du solltest daher direkt in den SERP Snippets (Titel und Beschreibung) angeben, was dem Nutzer auf der Webseite erwartet. Diese Informationen werden den Nutzer auch dazu bringen, diesen Link anzuklicken. Erwecke hierbei gerne Neugierde für eine stärkere Klickrate.

Die richtigen Keywords ermitteln

Die Keyword-Recherche wird mittlerweile sogar als Nebensache abgetan, allerdings zeigt meine Erfahrung, dass es auch heute noch nur mit einer ordentlichen Recherche funktioniert. Das richtige Fokus-Keyword (inklusive weiterer Nischen-Keywords) sollte in jedem Beitrag vorkommen, um die bestmöglichen Rankings erzielen zu können.

Die Nutzer geben die Suchanfrage in einer Voice Search (beispielsweise über Siri) auf oder tippen diese ein. Deine Aufgabe ist es herauszufinden, wie die Zielgruppe überhaupt sucht. Das funktioniert nur über eine Analyse (respektive: Recherche). Wenn Du mehr über die richtigen SEO Keywords finden erfahren möchtest, kannst Du gerne hier nachlesen.

Du erkennst ein lukratives Keyword, wenn es ein entsprechendes Suchvolumen besitzt. Es sollte abgewägt werden, um sich eine Optimierung hierauf überhaupt lohnt. Ein großes Keyword sollte nicht abgedeckt werden, denn hier ist der Wettbewerb auch am stärksten. Gegen eine große Zeitung oder einen Mega-Konzern wirst Du Dich wahrscheinlich nicht behaupten können.

Mobile Speed und Mobile-Nutzerfreundlichkeit

User nutzen immer mehr Smartphones

Heutzutage wird viel über das Smartphone gesucht, denn immerhin hat jeder mit dem Smartphone zahlreiche Wissensquellen nur wenige Sekunden entfernt. Google weiß, wie wichtig dem Nutzer die Ladegeschwindigkeit ist und zählt diese daher seit Juli 2019 als Rankingfaktor.

Übrigens auch hier nochmal eine Erwähnung: Es klingt paradox, aber noch heute unterschätzen viele Webseiten-Betreiber die Smartphones gänzlich. Es wird nicht auf Mobile Speed oder Nutzerfreundichkeit optimiert, obwohl hiervon die meisten Suchanfragen ausgehen. Wie Du die Ladezeit optimieren kannst, erfährst Du hier.

User Experience

Die deutlichsten Auswirkungen auf das Google Ranking hat die User Experience. Dieser Fakt basiert auf eine Studie von Adobe, woraus hervorgeht, dass 36 Prozent aller Nutzer die Webseite wieder verlassen, wenn diese als zu kompliziert oder unattraktiv erscheint.

Die Entwicklung eines Webdesigns sollte so geschehen, dass sich der Nutzer direkt heimisch auf der Webseite fühlt. Ansonsten ist es beinahe unmöglich, ein gutes (und lukratives) Ranking zu erhalten.

Schema Data

Das sogenannte Schema-Markups (oder Micro Data) sind Komponenten auf einer Webseite, welche nicht für den Nutzer sichtbar sind. Sie helfen jedoch der Suchmaschine zu erfahren, um was es überhaupt geht. Besonders gerne werden Schema Data für Rezepte verwendet oder auch für FAQ.

Es ist jedoch so, dass dies kein direkter Google Ranking Faktor ist, sondern lediglich nochmal die Relevanz gesteigert wird. In Zukunft wird dies noch ein weiterer wichtiger Punkt.

Linkbuilding

Sorge für eine ausgewogene Linkstruktur

Das Linkbuilding ist auch heute noch ein Ranking-Faktor, welcher unbedingt nicht aus den Augen verloren werden sollte. Es ist hier auch wichtig, dass nicht auf die Quantität wertgelegt wird, sondern tatsächlich auf die Qualität. Es ist absolut von Nachteil, wenn Du Dir 100 Links aus dem asiatischen Raum kaufst. Sowas hat nur in den Anfangsphasen gut funktioniert.

Somit ist auch darauf zu achten, dass auf eine natürliche Linkstruktur geachtet wird. Es wäre auch komisch, wenn Du plötzlich nur Links bekommst aus qualitativen Seiten mit einer hohen DA (Domain Authority). Mische daher, um ein möglichst natürliches Linkprofil zu erhalten.

Die interne Linkstruktur ist auch ein wichtiges Element, denn jede relevante Unterseite sollte sinnvoll miteinander verlinkt werden. Der Google Bot erkennt daraus die Relevanz eines bestimmten Themas und dies hat nur positive Auswirkungen. Wie Du beispielsweise in WordPress Links einfügen kannst, erfährst Du hier.

Google Ranking Faktoren bezüglich der Domain

Die nachfolgende Liste bezieht sich lediglich auf die Domain, hierbei muss auch berücksichtigt werden, dass diese Liste keiner Priorität folgt. 

Domain-Alter 

Das Alter einer Domain ist für Google nicht sonderlich wichtig, es spielt aber eine Rolle, wann die ersten Seiten indexiert worden sind beziehungsweise, wann die ersten Links gesetzt worden sind.

Exact Match Keyword Domains

Damals war es ein Geheimtipp, dass Keywords in einer Domain integriert worden sind. So konnte mit absolut keinen Keywords perfekt in der Google-Suche performt werden. Heutzutage hat das aber keinen Einfluss mehr. Teilweise wurden Exact Match Keyword Domains sogar abgestraft.

Domain Ablaufdatum

Zumeist wird eine Domain für ein Jahr im Voraus bezahlt, denn jede Domain kann nur gemietet werden – ein Kauf ist ausgeschlossen. Für Google ist es offenbar ein Qualitätsmerkmal, wenn die Domain für mehrere Jahre im voraus bezahlt wurde.

Domain History

Die Domain History zeigt, wie oft eine Domain bereits gekündigt worden ist oder ob die Domain vielleicht sogar mal für Spam genutzt wurde. Es muss geprüft werden, ob es bereits manuelle Strafen seitens Google bezüglich der Domain gab, denn diese Maßnahmen werden auf den neuen Besitzer weitergegeben. Seit der DSGVO ist es aber nicht mehr so einfach, überhaupt an diese Daten zu kommen.

Private WhoIs-Information

Die WhoIs-Information wird genutzt, um einen Domain-Inhaber identifizieren zu können. Bei vielen Domain-Endungen (außer ".de") ist dies jedoch nicht möglich.

Domains mit der Endung ".de" sind bei der DENIC registriert und z. B. solche mit der Endung ".com" bei der ICANN. Bei der DENIC können folglich nur ".de-Domains" erfragt werden.

Für Google ist es immer ein negatives Signal, wenn Informationen über einen Anbieter verschleiert wird. Google denkt sich womöglich dabei, dass es etwas zu verheimlichen gibt und somit gibt es erstmal ein gewisses Misstrauen.

Länderspezifische Endungen

Eine länderspezifische Endung, wie es auch die .de-Domain ist, scheint in der nationalen Google-Suche hervorragend zu funktionieren – international sinken aber die Chancen. Eine deutsche Domain hat es schwieriger auch in Österreich oder in der Schweiz zu ranken (und umgekehrt).

SEO Faktoren bezüglich der Inhalte

Synonyme im Titel

Der Title Tag ist weiterhin wichtig und eines der wichtigsten SEO Faktoren – auch wenn die Relevanz dessen in den letzten Jahren etwas gesunken ist. Das liegt nämlich daran, dass Google mittlerweile Synonyme relativ gut interpretieren kann.

Fokus-Keyword zu Beginn

Es ist besser, wenn das Fokus-Keyword am Anfang des Titels steht, als in der Mitte oder am Ende des Title Tag. „Google Ranking Faktoren: Der ultimative Ratgeber“ ist besser als „Der ultimative Ratgeber: Die neusten Google Ranking Faktoren“.

Keywords in der Meta Description

In der Meta Description sollten Keywords vorkommen, sodass diese auch in den SERPs angezeigt werden, sofern danach gesucht wird. Schlüsselwörter werden nämlich von Google fett markiert und unter Umständen kann dies die Klickrate positiv beeinflussen.

Keywords in der Texterstellung

In der Texterstellung sollte darauf geachtet werden, dass gewisse Phrasen immer wieder – aber sinnvoll – wiederholt werden. Dies wirkt sich positiv auf das Ranking aus, denn unter diesen Phrasen wird der Text deutlich eher gefunden.

Keywords bei der Texterstellung gut in die Lesbarkeit integrieren

Wortanzahl

Viele sprechen davon, dass ein Text mindestens 500 Wörter haben sollte, aber eigentlich ist die Wortanzahl nebensächlich. Wenn es zu einem Thema nur 300 Wörter zu berichten gibt, ist dies genauso in Ordnung. Es ist aber immer besser, wenn ein Thema möglichst umfassend und ausführlich behandelt wird – dann sind auch 2.000 Wörter sehr gut.

Table of Content

Eine Table of Content (Inhaltsverzeichnis) ist für Google und auch für die Nutzer äußerst gut, denn Google versteht den Inhalt damit besser und kann Sitelinks einführen. In den Suchergebnissen werden somit die Unter-Überschriften angezeigt.

Die Nutzererfahrung wird auch verbessert, denn der Nutzer kann direkt zu den Punkten springen, welche für ihn am wichtigsten sind. So ergibt sich auch ein positives Ranking-Signal. Probier es gerne mal bei längeren Texten aus.

Keyword Dichte

Die Keyword Dichte ist ein Thema über welches man sich streiten kann. Ich persönlich beziehe mich stets auf WDF*IDF-Analysen und nehme hieraus den durchschnittlichen Wert, hierüber habe ich sehr gute Erfahrungen erzielen können. 

Andere hingegen sprechen von einer Keyword-Dichte in Höhe von mindestens 2,5 Prozent. Ob das die bessere Strategie ist, muss jeder für sich selbst wissen. 

LSI (Latent Semantic Indexing) Keywords

Es gibt Begriffe, worunter mehrere Bedeutungen zu verstehen sind. „Apple“ ist eine Frucht, aber genauso auch ein Hardware- und Software-Unternehmen aus Kalifornien. Google muss das also richtig interpretieren und achtet daher auf LSI Keywords. 

Wenn es sich um die Frucht handelt, dann sollten auch weitere Begriffe aus der Wortgruppe erwähnt werden. Es sollte daher immer deutlich gemacht werden, worum es denn überhaupt geht. Latent Semantic Indexing ist dafür die ideale Möglichkeit.

Ladegeschwindigkeit

Die Ladegeschwindigkeit der Webseite ist ein Google Ranking Faktor, welche seit Ende Juli 2019 an Wert gewonnen hat. Eine Ladezeit von einer Sekunde gilt als optimal, alles darüber hinaus ist womöglich schon als negativ zu betrachten. Gute Werte bekommst Du über eine passende Optimierung mit Cache-Diensten. Hierüber habe ich bereits einen Ratgeber zum Thema Ladezeit optimieren verfasst.

Eine gute Lade-Geschwindigkeit ist wichtig

Übrigens: Google verwendet auch die Daten des hauseigenen Browser Chrome, wenn es hier oftmals zu Ladeproblemen kommt, dann wirkt sich das direkt auf das Ranking aus.

AMP

AMP ist unter Umständen eine Voraussetzung, um bei Google News eher geklickt zu werden (sofern man selbst hierbei Teilnehmer ist). Für das eigentliche Ranking ist es – noch – kein Faktor.

Google Update Hummingbird

Das Google Update Hummingbird ermöglichte es der Suchmaschine, ein Thema besser zu verstehen. Der Faktor deckt auch nochmals die Behauptung, dass verschiedene Begriffe aus einer Wortgruppe verwendet werden sollten.

Duplicate Content

Du erstellst einen Text und veröffentlichst diesen auf drei Webseiten? Das ist ein grober Fehler, welcher Dir Dein Ranking kosten kann. Google mag den Duplicate Content (doppelten Inhalt) nicht. 

Image SEO

Bilder fürs Web optimieren (Image SEO) ist auch ein Punkt, um in der Suchmaschine besser ranken zu können. Du solltest auf den Dateinamen, Alt-Tag sowie auf Titel und Beschreibung achten.

Aktualität

Das Google Caffeine Update bevorzugt stets aktuellen Inhalt, insbesondere wenn es um zeitkritische Suchanfragen geht. Das Datum eines aktualisierten Inhalts zeigt Google seit jeher auch in den SERPs an.

Ist dein Content aktuell und interessant für den Leser?

Wie oft ein Inhalt aktualisiert wird, ist generell bereits ein wichtiger Ranking Faktor. Google erkennt selbstverständlich, welche Änderungen vorgenommen worden sind. Lediglich das Datum abzuändern reicht nicht. Ein weiteres Kapitel hinzufügen oder einige Bilder ergänzen kann sich eher bezahlt machen.

Außerdem möchte ich nochmal hervorheben, dass Google frische Inhalte liebt. Ein neuer Beitrag in sechs Monaten? Nun, das ist vielleicht nicht so gut.

Setzung von Keywords

Das Haupt-Keyword sollte im ersten Absatz erscheinen, um nochmal die Bedeutung dieser Phrase hervorzuheben. Hinzu sollten die Keywords dann auch nochmal in den Überschriften-Tags gesetzt werden, denn so versteht Google die Struktur einer Webseite.

Setzung von externen Links

Es ist absolut nicht schädlich externe Links zu setzen, insbesondere wenn es sich um vertrauenswürdige Webseiten handelt und dem Leser damit ein Mehrwert gegeben ist. Dies beeinflusst unter Umständen auch das Ranking positiv, dies ist aber umstritten.

Rechtschreibung

Die Rechtschreibung und Grammatik wird schon länger von Google bewertet und stellt damit ein Qualitätsmerkmal dar. Dies funktioniert übrigens sehr gut, weshalb bei Textern immer hierauf geachtet werden sollte.

Mobile Usability

Mobile Inhalte sollten nutzerfreundlich dargestellt werden, denn immerhin existiert der „Mobile-first Index“ von Google, welcher noch mehr Traffic verschaffen kann.

Webseitentools

Tools auf der Webseite wie ein Währungsrechner kann Vorteile haben, wenn es zur Seite passt. Ich sehe auf Kosmetikseiten auch häufig Hauttyp-Tests, sowas gibt einen Mehrwert und entsprechende Vorteile resultieren daraus.

Ausgehende Links

Die Anzahl von ausgehenden Links wird an und für sich nicht bewertet, außer es sind „DoFollow“-Links. Wenn es viele hiervon auf einer Unterseite gibt, dann wird die Wertigkeit gesenkt, denn so könnte der Eindruck einer Link-Farm entstehen. Das ist eine Möglichkeit, welche in den Anfangsphasen des Linkbuildings verwendet wurde. Absolut nicht empfehlenswert.

Interne Links

Links auf die eigene Webseite sind sehr gut und auch sehr wichtig! Die internen Links sollten aber so gesetzt werden, dass diese sinnvoll sind und den bestehenden Inhalt ergänzen. Qualität ist stests vor Quantität zu setzen.

404-Links

Wenn kaputte Links oder Bilder auf der Webseite bestehen, dann sollten diese entfernt werden. Hier erscheint dann der typische 404 Fehler. Zu viele defekte Links wirken so, als würde die Seite nicht mehr betreut werden und damit bricht die Webseite die Grundsätze von Google, um gute Rankings erzielen zu können. „Tote Links“ können über Tools wie „Broken Link Checker“ identifiziert werden.

Reading-Level

Es hält sich das Gerücht, dass Google die Besucher in drei Kategorien unterteilt: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Dies ermittelt Google anhand des Suchverhaltens. Die meisten Besucher werden aber Anfänger sein, weshalb dieses Material scheinbar eher rankt. Auf einer guten Webseite sollte es aber Inhalte geben für alle drei Besucherklassen.

Affiliate Links

Du hast eine Nischen-Webseite erstellt, dich mit Affiliate Marketing beschäftigt und möchtest hierüber mit Affiliate Links, Geld verdienen? Das ist Dein gutes Recht – aber übertreiben darfst Du es keinesfalls. Wenn Deine Webseite irgendwann nur noch aus Affiliate-Links besteht, dann entsteht der Eindruck einer minderwertigen Webseite.

HTML-Fehler vermeiden

Es kann immer zu HTML-Fehlern kommen, so zum Beispiel, wenn das Theme (Design) nicht optimal entwickelt worden ist. In solchen Fällen kann der W3C Validator verwendet werden, denn dieser erkennt die Fehler auf einer Webseite und wird diese umgehend beheben.

Domain Authority

Die Domain Authority beeinflusst das Google Ranking eindeutig, denn dadurch wäre dann auch klar, dass es sich um eine vertrauenswürdige Webseite handelt. Wenn es bei Wikipedia einen Beitrag zu Deinem Thema gibt und Du wurdest als Quelle angegeben, dann ist das ein Pluspunkt.

URL-Länge

Eine zu lange URL-Länge wirkt sich nicht positiv aus, daher solltest Du stets auf kurze Links achten. Die URL sollte außerdem „sprechend“ sein.

Beispiel für eine kurze und sprechende URL

URL-Pfad

Umso tiefer die Hierarchie auf einer Webseite ist, umso niedriger ist die Einstufung bezüglich der Wertigkeit. Wenn eine Unterseite nahe der Startseite ist, kann dies einen Boost versprechen.

Suchbegriffe in der URL

John Mueller von Google, welchen ich in diesem Beitrag bereits erwähnt hatte, sagte in einem Google Hangout, dass Suchbegriffe in der URL durchaus ein „sehr kleiner“ Rankingfaktor seien. Allerdings wird jeder SEO sagen, dass es eher ein wichtiges Kriterium ist – insbesondere weil es aus der Sicht des Nutzers wichtig ist.

Themenkategorien

Ein Rankingfaktor bei Google sind auch die Themenkategorien. Eine Webseite wird immer mehreren Kategorien zugeordnet und damit wird ein Backlink auch höher bewertet, sofern dieser ebenfalls aus einer ähnlichen Webseite stammt. Wenn eine KFZ-Seite auf eine Webseite für Nahrungsergänzung einen Link setzt, dann ist die Bedeutung oder Wertigkeit nicht allzu groß.

Quellenangaben

Die Angabe von Quellen ist wichtig, da der Urheber somit genannt werden kann und es zu einer entsprechenden Einstufung seitens Google kommt. Die Nennung von Quellen kann nämlich ein Signal für Qualität sein.

Bullet-Points

Beim Amazon SEO sind die Bullet-Points wichtig und längst auch bei Google. Es handelt sich hier um nummerierte Aufzählungspunkte, welche bei Blog-Artikeln durchaus Sinn machen können. Leser werden die Inhalte wesentlich besser verstehen und es kommt zu einer gesunden Webseiten-Struktur – das mag Google besonders.

Sitemap

Nicht jede Webseite benötigt eine Sitemap, aber es könnte Vorteile haben. Es gibt immerhin nichts zu verlieren und daher solltest Du eine Sitemap generieren lassen und diese in der Google Search Console hinterlegen. WordPress erstellt mittlerweile sogar eigene Sitemaps für die Nutzer; ein Plugin ist nicht mehr nötig.

Alter einer Webseite

Das Alter einer Webseite ist durchaus ein Kriterium, aber wichtiger ist die Aktualität. Wenn Du Deine Inhalte nicht überarbeitest, dann ist dieses Kriterium kaum etwas wert.

Webdesign

Das Webdesign wird kaum aus der Sicht des Nutzers gesehen. Bestimmt möchtest Du darüber Deine Person oder Dein Unternehmen zeigen, aber in erster Linie sollte die Nutzerfreundlichkeit überragen. Der Besucher sollte direkt verstehen, worum es geht.

Auf meiner Startseite siehst Du einen sehr ausgeklügelten Aufbau des Webdesigns. Farben sind miteinander abgestimmt und der User kann eine klare Linie verfolgen.

Geparkte Domains

Damals wurden sogar geparkte Domains in den Suchergebnissen angezeigt, wodurch sogar über diese Webseiten Geld verdient werden konnte. Heutzutage wird dies aber nicht mehr möglich sein, denn ein Google Update im Jahr 2011 hat dies verhindert. Eine Webseite mit „Im Aufbau“ oder ähnliches kann auch nicht mehr ranken, außer natürlich wenn Du direkt den Namen der Webseite in der Suchmaske eingibst.

Rankingfaktoren bezüglich der eigenen Webseiten

Einzigartiger Inhalt

Google achtet darauf, dass einzigartige und hilfreiche Inhalte angezeigt werden. Wenn eine Webseite kaum einen Mehrwert bietet, dann verliert diese selbstverständlich an Sichtbarkeit. Hiervon sind auch Affiliate-Webseiten betroffen.

Kontaktdetails

Auf der Webseite solltest Du Details über Deine Person präsentieren. Eine Kontakt-Unterseite ist essenziell, denn Anonymität mag Google nicht sonderlich.

Trust Ranking

Google hatte ein Patent eingereicht bezüglich „Suchergebnis-Ranking basierend auf Vertrauen“ und damit erschient bewiesen, dass Google nach Vertrauen sortiert. Der TrustRank von Google sollte aussagen, wie viele vertrauenswürdige Webseiten auf die eigene verlinken. 2 Werte die immer wieder gerne verglichen werden sind der Trust Flow und Citation Flow vom SEO Tool Majestic. Eine Erklärung zum Trust und Citation Flow findest Du hier.

Architektur

Die Seiten-Architektur ist auch wichtig, denn so entsteht eine eigene Struktur. So kam es auch dazu, dass die meisten Betreiber Ihre Webseiten nach der sogenannten Silo-Architektur erstellt haben, wobei Inhalte zu einem Thema zusammengefasst werden. Bei mehr als 300 Seiten könnte es aber schwierig werden, all jenes ordentlich zu strukturieren.

Ein Drop-Down Menü sorgt für übersichtliche Darstellung des Seiteninhalts

Seitenanzahl

Wenn Du viele Seiten erstellen kannst, dann ist das immer ein positives Signal und somit auch ein Rankingfaktor. Wenn Du die Seiten aber auch zusammenfassen kannst, also die Anzahl hierdurch reduzieren kannst, ist das genauso in Ordnung. Du musst nun nicht unbedingt so viele Seiten wie nur möglich erstellen.

Webseiten-Ausfall

Wenn die Webseite einmal ausfällt, dann ist das absolut nicht in Ordnung. Bei vielen Hostern kann es aber mal passieren, so zum Bespiel, wenn es zu Wartungsarbeiten kommt. Ausgeschlossen werden sollte es aber dennoch gänzlich. Mit Plugins wie Siteground kann sowas auch verhindert werden.

Standort des Servers

Deine Webseite beschäftigt sich mit Themen aus Deutschland oder bezieht sich auf ein Unternehmen in Deutschland? Dann ist es naheliegend, dass hier auch der Server stehen sollte. Google kennt über die IP nämlich den Standort und sortiert entsprechend ein. 

Rechtliches

Ein Trust-Faktor sind übrigens die AGB und das Impressum und schon alleine aus diesem Grund solltest Du immer eines einbauen, selbst wenn Du hierzu gar nicht verpflichtet bist, weil Du im Ausland lebst und von dort aus Deine Webseite betreibst.

Beispiel für eine Darstellung der rechtlich erforderlichen Komponenten

Breadcrumb-Navigation

Die Breadcrumb-Navigation hilft Dir, damit sich der Google Bot deutlich besser auf der Webseite orientieren kann. Er versteht darüber auch die Hierarchie einer Webseite.

YouTube-Videos

Das Einbinden von YouTube-Videos ist ein Rankingfaktor für Google. Du kannst mit Videos nämlich Deinen Text aufwerten und mit Bildern zeitgleich auch nochmal für mehr Informationen sorgen. YouTube gehört ebenfalls zum Google-Konzern und daher ist es immer gut, wenn alle Tools davon genutzt werden. "YouTube SEO" ist übrigens auch ein Thema mit dem es sich zu beschäftigen lohnt.

Usability

Die Usability ist viel Wert, denn dadurch wird die Absprungrate vermindert, die Leser finden eher die Inhalte, die benötigt werden und die Dauer des Besuchs wird erhöht.

Google Search Console

Die Google Search Console sollte jeder Webmaster verwenden, denn wichtige Informationen werden hierdurch mitgeteilt. So zum Beispiel auch, wenn es zu Fehlern auf der Seite kommt oder zu etwaig anderen Darstellungsfehlern. Übrigens kannst Du hierüber auch Links auswerten, welche sich toxisch auf die Webseite auswirken.

Bewertungen

Wenn es Bewertungen zu Deiner Webseite gibt, dann ist das auch ein positives Signal. Die wichtigsten Plattformen sind Google My Business, Kununu und viele weitere – sammle überall Bewertungen, um Deine Marke zu stärken.

Hier siehst Du Bewertungen unserer Klienten auf der Startseite. Das sorgt für Vertrauen bei neuen Usern und potenziellen Kunden.

Rankingfaktoren bei Google bezüglich Backlinks

Mit SEO Galaxy habe ich eine Agentur, die sich mit den natürlichen Backlink-Aufbau beschäftigt. Jeder hat darüber die Möglichkeit, die Reputation seiner Webseite zu verbessern. Im folgenden geht es um die Webseiten, welche auf Dein Angebot verlinken.

Alter der externen Domain

Eine junge Domain besitzt selbst nicht so viel Trust und damit bringt sie nicht so viel, wie eine Domain, welche seit längerer Zeit existiert. 

Quantität von linkenden Domains

Die Anzahl (also Quantität) ist ebenfalls ein Ranking-Faktor. Laut einer Auswertung von MOZ sind auf Platz 1 und 2 immer Webseiten, welche häufig verlinkt worden sind. Auch hier möchte ich nochmals erwähnen, dass es nichts bringt, wenn 100er-Linkpakete aus dem asiatischen Raum gekauft werden. Es müssen qualitative Links sein.

Links von verschiedenen IP-Adressen

Bei günstigen Hostern liegen mehrere Domains auf einer Klasse C IP-Adresse. Bei Premium-Hostern wiederum gibt es nur eine IP-Adresse je Kunde und dies hat einen entsprechend höheren Wert.

Alt-Tags bei Bilderlinks

Wenn ein Bildlink gesetzt wird, dann sollten die Alt-Tags auch sinnvoll gesetzt werden. Wenn z. B. das Fokus-Keyword "Reden und Rhetorik Masterclass" heisst, dann wäre ein sinnvoller "Alt-Tag" z. B. " Reden und Rhetorik Masterclass kann sich in solchen Momenten auszahlen".

Links von Autoritäten

Die Meinung hält sich, dass Links von Autoritäten (explizit .edu und .gov Domains) ein Rankingfaktor sind.

Page Authority der linkgebenden Webseiten

Eine große Rolle spielt auch die Wertigkeit der linkgebenden Webseite, welche auf den sogenannten PageRank basiert. Extern wird diese nicht mehr angezeigt, aber intern wird dies bei Google noch regelmäßig bewertet und aktualisiert.

Domain Authority der linkgebenden Domain

Die Domain Authority ist ebenfalls ein Faktor und auch hier gilt: Je höher dieser Wert, desto wertvoller auch der Link.

Identische Links

Identische Links (also Backlinks von Mitbewerbern) werden stets höher bewertet.

„Erwartete“ Links

Viele SEOs sind der Meinung, dass Google Links erwartet und erst dann wird Deiner Webseite auch vollumfänglich vertraut. Versuche daher Links von den Autoritäten Deiner Branche zu erhalten.

Kompetente Gastbeiträge

Gastbeiträge sind weiterhin sehr wertvoll für die Öffentlichkeitsarbeit und auch für das eigentliche Ranking. Kompetente Gastbeiträge solltest Du immer wieder mal veröffentlichen lassen und keinesfalls in nur einem bestimmten Zeitraum erledigen.

Startseitenlinks

Es hält sich die Vermutung, dass Links aus der Startseite heraus höher bewertet werden, als wenn die Links aus einer Unterseite verlinkt werden.

Alter der externen Domain

Eine junge Domain besitzt selbst nicht so viel Trust und damit bringt sie nicht so viel, wie eine Domain, welche seit längerer Zeit existiert. 

NoFollow-Links

NoFollow-Links werden von Google genauso bewertet wie DoFollow-Links und sollten auch nicht unterschätzt werden. Du benötigst für ein natürliches Linkprofil übrigens auch NoFollow-Links.

Sponsored Links

Die Sponsored Links wurden erst vor kurzer Zeit eingeführt und sollen zeigen, dass es sich um einen „gekauften“ Link handelt. Google bittet die Webmaster darum, dass solche Links als diese auch markiert werden. Für ein natürliches Linkprofil wäre dies auch nicht schlecht.

Kontextuelle Links

Links sollten immer in einen Kontext gesetzt werden und niemals alleine positioniert werden.

Ankertexte bei Links

Es gilt immer einen sinnvollen Ankertext zu verwenden und niemals „hart“ über den Markennamen zu verlinken. 

Positionierung eines Links

Die Vermutung, dass die Positionierung eines Links eine Rolle spielt, hält sich ebenfalls hartnäckig. Wenn ein Link im ersten Drittel gesetzt wird, scheint dies eine höhere Gewichtung zu haben, als wenn dieser am Seitenende gesetzt wird. Was nun letztendlich stimmt, kann auch hier noch niemand sagen.

Bewertungen am Link

Wenn negativ über etwas berichtet wird und sich hierin ein Link zu Deiner Webseite befindet, dann scheint die Wertigkeit dieses Links abzunehmen. Schlechte PR oder negative Bewertungen sollten so fern wie nur möglich von der Webseite gehalten werden.

Wörter in der Nachbarschaft

Die Wörter in der Nachbarschaft zum Link werden gewertet und auch die Links in unmittelbarer Nachbarschaft – wenn mehrere Links hintereinander gesetzt werden, kommt es ebenfalls zu einem Wertverlust.

„Echte Seiten“ sind wertvoller

Es gibt längst Blog-Netzwerke, welche die Wertigkeit der eigenen Webseite stärken sollen. Google versteht aber scheinbar sehr zuverlässig, ob es sich um ein Blog-Netzwerk handelt und damit sind „echte Seiten“ im Vorteil.

Linktausch vermeiden

Ein Linktausch sollte vermieden werden, denn wenn sich die Webseiten untereinander verlinken, hat dies kaum eine Wirkung. Dies ist übrigens eine offizielle Aussage von Google.

Content Links von Usern

Die sogenannten User Generated Content Links sind wertvoller, als Links welche direkt vom Betreiber stammen. Das ist vor allem bei Foren zu betrachten.

Schema.org-Formate

Schema.org-Formate sind sehr wertvoll, um die SERP Snippets besser dazustellen. Hier konnten sogar Bewertungen angezeigt werden, dies bleibt aber jetzt nur noch Online-Shops vorbehalten. Angezeigt wurde außerdem die Anzahl an Bewertungen und der Durchschnitt.

Forenlinks kaum etwas Wert

Aufgrund Linkbuilding Methoden wurden Forenlinks sehr missbraucht, weshalb eine Wertung zwar noch stattfindet, aber längst nicht mehr so, wie es eines Tages mal war.

Interaktion mit Besuchern einer Webseite

Nun kommen wir dazu, wie Google die Interaktion der Besucher bezüglich der eigenen Webseite misst.

RankBrain

Die künstliche Intelligenz RankBrain von Google misst wie Besucher auf die Suchergebnisse reagieren.

Absprungrate

Die Absprungrate zeigt, ob die besuchte Webseite überhaupt eine Relevanz hatte. Höchstwahrscheinlich wird der Besucher nicht auf einer Webseite bleiben wollen, wenn er hierbei nicht die nötigen Informationen findet. 

Direkter Traffic

Webseiten mit höherem, direktem Traffic sieht Google als weitaus hochwertiger und wie hoch der jeweilige Traffic ist, lässt sich aus den Google Analytics entnehmen.

RankBrain

Die künstliche Intelligenz RankBrain von Google misst wie Besucher auf die Suchergebnisse reagieren.

Wiederkehrende Nutzer

Ein ganz besonderes Signal sind wiederkehrende Nutzer, denn das zeigt, dass die Inhalte relevant waren. Hierzu dienen auch Tools wie ein Währungsrechner und ähnliches. 

Google Chrome Daten

Die Nutzer haben bei Google Chrome verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel eine Webseite zu blocken. Wenn eine Webseite häufig blockiert wird, dann ist das ein fatales Signal und Google wird seine Schlüsse hieraus ziehen. Google Chrome Daten sind für die Suchmaschine sehr wichtig.

Kommentare

Die Kommentare sind bei vielen Blogs total eingeschlafen, allerdings gibt es auch Webseiten, bei welchem es eine direkte Community gibt. Interaktion auf der Webseite sind positive Signale und viele Kommentare zeigen unter Umständen auch Relevanz.

Google Ranking Faktoren beim Algorithmus

Nun kommen wir darauf, wie der Google Algorithmus auf verschiedene Angelegenheiten reagiert. 

Oft besuchte Webseiten

Wenn man bei Google angemeldet ist und Webseiten immer wieder besucht, dann
zeigt das eine wertvolle Webseite und Google wird damit der Hinweis gegeben,
dass die Seite relevant ist.

Dedizierte Server

Es gibt einen Vorteil für Webseiten, welche auf dedizierten Server laufen
und somit eine eigene IP-Adresse tragen.

DMCA-Takedown

Bei Google können Ergebnisse entfernt werden, eine solche Aufforderung zeigt
Google aber auch, dass die Webseite unter Umständen sogar gegen geltendes Recht
verstößt und somit folgt eine Abwertung.

Lokale Suchergebnisse

Google zeigt häufig auch Ergebnisse aus der Umgebung, die Daten basieren auf
den hauseigenen Dienst Google My Business. Eingetragen werden hier Unternehmen
aus der Umgebung mit Bewertungen, Adresse und Kontaktmöglichkeiten.

Branding

Große Marken werden immer bei Google bevorzugt, dies basiert auf das
sogenannte Vince Update. Daher ein Tipp von mir: Hebt euch als Marke hervor!

Unter Branding versteht man, dass eine Marke für ein hohes Vertrauen beim User sorgt. Auch genauso bei unserer Plattform mit "Bekannt aus".

Bilder-Suche

In der Bilder-Suche von Google gibt es auch die Möglichkeit aufzusteigen und
somit empfiehlt es sich, dass das Image SEO befolgt wird. Hieraus könnte auch
Traffic generiert werden.

SEO Faktoren bei Social Signals

Die sozialen Netzwerke werden auch bei der Suchmaschinenoptimierung
berücksichtigt und werden teilweise höher gewertet als so manche Links.

Tweets

Die Tweets (bei Twitter) mit einem Link wirken sich positiv auf das Ranking
aus, insofern der besagte Link häufig gepostet worden ist.

Bewertung des Twitter-Profils

Selbstverständlich achtet Google auch darauf, wie „wertvoll“ ein
Twitter-Profil ist. Es bringt nichts oder ist sogar schädlich, wenn mehrere
kleine Konten den Link posten.

Facebook-Likes und Shares

Google erkennt auch die Anzahl an Facebook-Likes und lässt diese innerhalb
einer Bewertung einberechnen. Somit haben Fan-Seiten auch einen Einfluss im
Ranking. Geteilte Inhalte sind auch ein Signal für Google und können auch als
Backlinks verstanden werden.

Votings bei Reddit & Co

Bei vielen Netzwerken gibt es auch Votings zu einem Link, so zum Beispiel
auch Reddit. Wenn diese Links eine hohe Bewertung haben, ist dies natürlich
auch ein Pluspunkt für das Ranking.

Autoritäten oder Prominenz

Wenn eine Autorität aus der Branche (oder eine Prominenz) einen Inhalt
teilt, dann genießt der Inhalt automatisch mehr Vertrauen. Kooperationen können
sich daher auch hier bezahlt machen.

Rankingfaktor: Marken Signale

Jede Webseite ist auch eine eigene Marke, hierfür greift Google auf
verschiedene Datengrundlagen zurück.

Ankertext mit Markennamen

Wenn viele Webseiten auf die eigene Webseite mit dem Markennamen verlinken,
dann ist das auch ein gutes Mittel, um die Sichtbarkeit und um den Namen an
sich zu stärken.

Google-Suche mit Markennamen

Wenn in der Google-Suche häufig mit dem Markennamen gesucht wird, dann ist
das auch ein Faktor dafür, dass es sich um eine gefragte Marke handelt. 

Social Media Profile

Google trackt im Hintergrund die Social Media Profile und ermittelt darüber,
ob es sich um eine gefragte Webseite oder um eine bedeutende Marke handelt.
Bestimmt lässt sich hierüber auch das Vertrauen beweisen.

LinkedIn-Firmenseite

Zu den gängigsten Social Media Netzwerken zählt auch LinkedIn und angeblich
ist Google der Überzeugung, dass jedes seriöse Unternehmen auch eine eigene
Firmenseite besitzt.

Markenerwähnungen

Ein weiteres Indiz für eine starke Marke ist es, wenn die Marke immer wieder
erwähnt wird, aber eben ohne Link. Das wird von Google erfasst und auch
gewertet.

RSS Feed Abonnenten

Hast Du bereits RSS Feeds für Tot erklärt? Das sind Sie jedoch keineswegs.
Nutze die Anzahl an RSS Feed Abonnenten, damit Du Deine Autorität unter Beweis
stellen kannst. 

SEO Faktoren bei WebSpam

Es gibt gewisse On-Site WebSpam Faktoren, diese sehen wir uns in dieser
Auflistung genauer an.

Bestrafungen über Google Panda

Das Google Update Panda hatte Anfang 2011 für große Furore gesorgt – nicht
nur bei Google, sondern auch bei YouTube („Cosmic Panda“). Die Suchergebnisse
wurden hierbei komplett neugemischt, denn Seiten mit nur wenig Inhalte verloren
sehr stark an Sichtbarkeit. Damals waren viele Seiten nur mit wenig Inhalt
ausgestattet, da dies offensichtlich gereicht hatte.

Links zu „bösen“ Webseiten

Das setzen von Links ist selbstverständlich das A und O, immerhin basiert
darauf das gesamte Internet. Allerdings sollte auf abgestrafte oder „bösen“
Webseiten nicht verwiesen werden, denn das schadet Deiner eigenen Webseite.
Seiten mit wenig Content oder unnatürlich vielen Links sind genauso schädlich.

Pop-Ups vermeiden

Webseiten mit Werbung waren zu früheren Zeiten teilweise eine Katastrophe.
Die Seiten bestanden teilweise nur noch aus Werbebannern und obendrein wurden
noch Pop-Ups geöffnet, dies sollte heutzutage vermieden werden, denn das wird
von Google aktiv abgestraft.

Überoptimierungen unterlassen

Durchaus kannst Du Content auch Überoptimieren – zum Beispiel, wenn der Text
dadurch unleserlich wird, weil noch versucht wird irgendwie weitere Keywords zu
integrieren. Massiver Linkaufbau und andere Dinge, werden sich ebenfalls
negativ auswirken.

Prominente Werbeplatzierungen vermeiden

Selbst Google AdSense sollte nicht im Sichtbereich platziert werden. Es
handelt sich dabei um Werbung, welche „above the Fold“ platziert wird.
Bedeutet: Werbung, welche zu prominent platziert wird und zu viel Werbung
werden abgestraft.

Automatisch generierte Texte

Texte können auch automatisch generiert werden, aber dies ist für Google ein
absolutes Tabu. Solche Inhalte werden aus dem Index geworfen, wenn dies dem
Google Bot auffällt. Einen Artikel über Text Generator findest Du hier.

Spam-IP-Adresse

Wenn Deine IP-Adresse als Spam markiert wurde, dann schadet dies allen
Webseiten, welche auf dieser Webseite basieren. Das passiert sogar recht zügig!
Beim Shared Hosting passiert das, wenn jemand über einen Mail-Verteiler zu
viele Menschen kontaktiert.

SEO Faktoren: OffPage Spam Faktoren

Nun kommen wir dazu, was schädlich ist, wenn es zu nachteiligen
Optimierungen im externen Bereich kommt.

Übertriebener Linkaufbau

Deine Webseite hatte kaum Links und plötzlich gibt es beinahe im täglichen
Rhythmus neue Links? Das sieht für Google nach Manipulation aus.

Links mit niedriger Qualität

Ich hatte es bereits erwähnt, aber ich muss es nochmal erwähnen: Links mit
minderwertiger Qualität schaden Deiner Webseite. Es ist keine gute Idee, dass
Du Linkpakete auf Plattformen wie Fiverr kaufst. Wenn Du ernsthaft an
qualitativen Links interessiert bist, solltest Du Dich an mich wenden.

Ankertexte mit dubiosen Begriffen

Du solltest darauf achten, dass Du keine Links bekommst mit Ankertexten wie
Pharma, Viagra und Co., denn das ist immer ein Indiz dafür, dass die Seite
entweder mal für Spam missbraucht wurde oder dass es sich um eine gehackte
Webseite handelt.

Links verkaufen

Links an jemanden zu verkaufen ist gegen die Google-Richtlinie und somit
sollte das unbedingt unterlassen werden, denn sonst muss tatsächlich mit einer
manuellen Maßnahme gerechnet werden.

Fazit: Google Ranking Faktoren sind nicht alle bekannt

Es gibt weit über 200 Google Ranking Faktoren und nicht
alle sind bekannt. Dieser Ratgeber hat Dir aber sicherlich einen Einblick darüber
gegeben, worauf wirklich zu achten ist und welche Dinge unter Umständen
unterlassen werden sollten. Du hast hierzu noch eine Frage? Gerne kannst Du
Dich mit mir hierüber unterhalten.

// FAQ

Woher stammen die meisten Google Ranking Faktoren?

Die meisten Google Ranking Faktoren sind bekannt aufgrund von Aussagen
verschiedener Google-Mitarbeiter und durch Fallstudien verschiedenster SEO
Agenturen. 

Worauf ist bei den SEO Faktoren zu achten?

Jede Annahme basiert auf Aussagen oder auf Studien und damit ist nicht
unbedingt alles „in Stein gemeißelt“. Die typischen SEO Faktoren sind generell
selbstsprechend: Erstelle wertvolle Inhalte und sorge dafür, dass sich Deine
Besucher auf der Webseite wohlfühlen.

Was versteht man unter einem Rankingfaktor?

Ein Rankingfaktor ist ein Merkmal, wodurch Deine Webseite in den organischen
Suchergebnissen bei Google profitieren könnte. Je höher Deine Webseite im
Ranking ist, desto größer ist auch das Umsatzpotenzial.

Über den Autor

Raimund Hahn ist Diplom-Informatiker und hat an der Hochschule RheinMain, allgemeine Informatik studiert. Nach dem Studium war er 16 Jahre in der Softwarebranche tätig und hat während dieser Zeit seine ersten Unternehmen gegründet. Sein analytisches Vorgehen beim Beurteilen von Projekten und sein profundes Wissen im Aufbau und der Analyse komplexer Strukturen wissen Unternehmer sehr zu schätzen. Raimund Hahn gründete viele Unternehmen in unterschiedlichen Branchen, die er zum Teil auch selbst geleitet oder beraten hat. Bis heute wurden von ihm mehr als 100 Publikationen im Bereich ITK veröffentlicht.